Mit viel Schwung ging es am Sonntag in die Partie gegen TSV Hagen 3. Nach den letzten zwei Niederlagen gegen den Tabellenersten und –zweiten wollten die TGlerinnen endlich mal wieder etwas reißen. Allerdings hatten die Hagenerinnen wohl einen ähnlichen Plan und begannen mit einer Ganzfeldpresse.
Von soviel Tempo und Druck überrascht gerieten die Wittenerinnen zunächst mit 4:12 in der vierten Spielminute ins Hintertreffen. Sie konnten sich aber letztendlich auf die Spielweise der Gäste einstellen und zwangen diese somit in eine Zonenverteidigung. So konnte der anfängliche Rückstand auf 12:16 verringert werden.
Das zweite Viertel verlief soweit ausgeglichen. Weiterhin konnten die TG Damen die Zonenverteidigung gut ausspielen und freie Schüsse verwandeln. Nur fielen bei den Hagenerinnen vor allem von außen einfach mehr Bälle in den Korb, was zum Halbzeitstand von 24:35 führte.
Weiterhin hoch motiviert ging es ins dritte Viertel und auch hier zeigte sich das gleiche Bild wie im zweiten Viertel. Nur schwanden auf Seiten der Wittenerinnen allmählich die Kräfte. Das Spiel wurde zunehmend unruhiger und fehlerbehafteter. Die Hagenerinnen konnten ein ums andere Mal den Ball erobern und ihn durch schnelle fast-break Aktionen im gegnerischen Korb versenken. So hatten sie sich zum Ende des dritten Viertels bereits mit 36:50 abgesetzt.
Eigentlich sollte die Devise der Gastgeberinnen nun Schadensbegrenzung heißen. In der Verteidigung waren die Wittenerinnen jedoch immer einen Schritt zu langsam, was die flinken Gegnerinnen schmerzhaft ausnutzten und sich mit einem 16:0 Lauf endgültig absetzten. Lediglich durch zwei Fouls kamen die TGlerinnen in diesem Viertel zum freien Schuss und konnten so immerhin noch drei von vier möglichen Punkten für sich verbuchen.
Das Spiel endete mit 39:66 für die Gegenerinnen.
Jennifer Czech 6, Marion Fastenmeier 15, Constanze Harnisch 4, Anja Kolburg, Manuela Molzan 6, Lara Richter, Ada Schulz 6, Hannah Thoma 2
Freiwürfe: 11/18 (60%)


