Mit nur sechs Spielerinnen muss man eben flexibel bleiben. Denn lediglich eine „feste“ Centerspielerin war am Sonntag gegen Gevelsberg mit dabei und auch auf Flügel- und Aufbauposition wurde dementsprechend munter gewürfelt.
Hochkonzentriert und –motiviert gingen die angereisten sechs Wittenerinnen gegen die Gevelsberger Damen ins Spiel. So stand es nach dem ersten Viertel zu Recht nur 13:10 für Gevelsberg, die immerhin den fünften Tabellenplatz belegen.
Auch im zweiten Viertel blieben die TGlerinnen konzentriert und gaben sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff alles. Auch mit den immer wieder wechselnden Positionen kamen die TG Damen gut zurecht. Trotz guter Abschlussauswahl fielen die Bälle aber einfach nicht oft genug in den Korb. Dennoch kamen sie in der dritten Spielminute sogar auf 15:14 heran. Jedoch schwanden langsam die Kräfte und die Gevelsbergerinnen konnten durch einige fast-break Aktionen einen 12:0 Lauf hinlegen (31:16).
Zur zweiten Halbzeit wollten die Wittenerinnen trotz des erheblichen Rückstands noch einmal alle Reserven mobilisieren und sich von ihrer besten Seite zeigen. Die Gevelsbergerinnen konnten aber ihren Vorsprung ausbauen, obwohl die TG Damen in der Verteidigung tapfer dagegen hielten und Aktionen aus dem set-play komplett zu verhindern wussten. Zwar ging das letzte Viertel mit 7:12 an Witten und immer wieder blitzten gute Aktionen durch, dennoch gewann Gevelsberg entschieden mit 57:39.
Marion Fastenmeier 5, Constanze Harnisch 8, Anja Kolburg, Manuela Molzan 16, Lara Richter 5, Hannah Thoma 5
Freiwürfe 3/14


